In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar hat Ella 12 kleinen Ridgeträgern das Leben geschenkt. Die ersten Fotos gibt es auf unserer Facebook-Seite und eine kleine Auswahl auch zeitverzögert auf dieser Homepage unter "Aktuelle Welpenfotos".

Ich freue mich, dass Sie unsere neue Seite, die nun nach und nach gefüllt wird, gefunden haben. Mit mehr als 10 Jahren Zuchtpraxis und 15 Jahren des Zusammenlebens mit Ridgebacks gehören wir wohl schon zu den "Alten Hasen" und stehen inzwischen auch jungen Züchtern beratend zur Seite. Trotz unserer Erfahrung nehmen wir regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil, damit wir immer auf dem Laufenden sind, was die Zucht angeht. Vielleicht gefallen Ihnen unsere beeindruckenden Hunde und unsere Einstellung zur Zucht (Gesundheit vor Ausstellungstitel, off-leash vor leash) und wir lernen uns einmal persönlich kennen! Ihnen viel Spaß beim Anschauen und Lesen.

Ich bin froh und dankbar, dass wir das Experiment "die ersten Welpen mit 5 Jahren" doch gewagt haben. Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass Ella (*15.3.2014) nun langsam zu alt für die Zucht ist. Aber sie hat alles, die Trächtigkeit, die Geburt selbst und nun die Aufzucht der Babies so toll gemeistert, dass ich einfach nur glücklich bin. Mit Django haben wir einen ausgeglichenen, in sich ruhenden und wunderschönen Vertreter seiner Rasse als Vater der Welpen gewonnen. Nach der ersten Woche kann ich sagen, dass unsere Welpen, die in der Nacht vom 31.Januar auf den 1. Februar geboren worden sind, körperlich sehr fit sind und jeden Tag gut an Gewicht zunehmen. Auch hat Ella so viel Milch, dass ein Zufüttern in den ersten drei Wochen wohl nicht nötig sein wird. 

Wenn unsere Welpen mit acht Wochen ihr Geburtshaus verlassen, bekommen sie neben der Ahnentafel und dem Heimtierausweis auch ein Gesundheitsattest mit DNA-Test mit, dass Ihnen die Sicherheit gibt, dass sie einen gesunden Welpen bekommen.

 

 

 

Der kleine, feine Kennel Takabari (swahili : stolz sein) züchtet kontrolliert, vereinsgebunden (IRV) und hobbymäßig seit dem Jahre 2007 erfolgreich gesunde, charakterlich einwandfreie, wunderschöne und gut sozialisierte Ridgebacks nach dem FCI-Standard.

Die Auswertung unserer Röntgenaufnahmen (HD, ED OCD) erfolgt jeweils in der unabhängigen Unitierklinik Gießen und nicht in einer privaten Tierklinik.

Wir sind stolz und froh, dass unser Zuchtkonzept so erfolgreich ist, dass wir in den nun mehr als 10 Jahren, keinen einzigen Fall von HD, ED, OCD, Epilepsie, DCM, DM oder gar eine Magendrehung hatten.

In den bisherigen 5 Würfen (7.6.2007, 15.5.2010, 27.9.2012 (Akina Furusha Chasiri), 15.3.2014 und 29.12.2015 (Takabari Anza Kianga) wurden insgesamt 59 Welpen lebend ohne den Einsatz von Medikamenten und ohne Kaiserschnitt geboren, kein Welpe ist uns verstorben oder musste eingeschläfert werden. Somit liegt unsere Welpenzahl deutlich höher als die durchschnittliche Welpenzahl in anderen Ridgeback-Vereinen, was Ihnen die Gewissheit gibt, dass die Zuchttiere gesund sind und die Welpen qualifiziert, ohne Tötungen von z.B. ridgelosen Welpen oder DS-Welpen, aufgezogen werden. Wie man sich unschwer anhand der gfallenen Würfe ausrechnen kann, leben wir auch nicht von unseren Hunden und wir züchten nicht des Geldes wegen.

Wir kümmern uns um unsere Nachzuchten, auch wenn diese schon lange ausgezogen sind und nehmen sie wieder auf, wenn unvorhersehbare Ereignisse dies nötig machen sollten. Kein Nachzuchthund ist jemals wegen mangelhafter, unpassender Charaktereigenschaften zurückgegeben worden. Zweimal hatten die Besitzer gesundheitliche Probleme (Allergie, bzw. Schlaganfall) und so sind zwei Rüden im Alter von 1 bzw. 5 Jahren erneut vermittelt worden. Ein Takabari-Ridgeback ist ein Freund fürs Leben.

Wichtig ist uns, dass unsere Welpen nicht schon im ungeborenen Zustand mit Röntgenstrahlen belastet werden. Der Sinn erschließt sich uns auch nicht wirklich, warum man an dieser Praxis festhält, wo doch auch Ultraschall zur Feststellung einer Trächtigkeit und ggfs. zur Beobachtung des Trächtigkeitsverlaufs eingesetzt werden kann.

Während der Trächtigkeit (grundsätzlich frühestens im Alter von 2,5 Jahren) bekommt die werdende Mutter keine Medikamente verabreicht, keine Wurmkuren und keine Impfungen.

Unsere Hunde werden überwiegend gebarft, (wobei alle sehr unkomplizierte, gute Futterverwerter sind) und auch die Welpen lernen diese natürliche Art der Ernährung kennen, bevor sie in der 8. Lebenswoche dann noch zusätzlich Trockenfutter bekommen und bei ihrer Übergabe an die neuen Familien jede Art der Ernährung vertragen.

Für uns ist es selbstverständlich, dass Welpen in ihren ersten Wochen nicht auf einem glatten, rutschigen Boden aufwachsen müssen, auf dem sie keinen richtigen Halt haben und Bänder wie auch Gelenke verletzungsgefährdet sind. Mit einfachen, aber durchdachten Maßnahmen bei der Aufzucht kann späteren Gesundheitsproblemen nachhaltig vorgebeugt werden. Auch achten wir bei der Aufzucht auf einen maßvollen Einsatz von Chemie. So werden z.B. nur Reinigungsmittel eingesetzt, die auch im Lebensmittelbereich zugelassen sind. 

Unsere Welpeneltern bekommen selbstverständlich die Kontaktdaten vom Deckrüden und seiner Besitzer, die der Wurfgeschwister und deren Besitzer, werden in unsere whatsapp- und Facebookgruppen aufgenommen und zu unseren regelmäßigen  Nachzuchttreffen eingeladen.

Unsere Ahnentafeln mit vielen berühmten Vorfahren sind bis zu den Anfängen der Ridgebackzucht zurückzuverfolgen und die von uns eingesetzten Deckrüden stammen ebenfalls nur aus anerkannten, seriösen Zuchten, wobei es uns nicht so wichtig ist, dass ein Rüde viele Championtitel hat, sondern dass er gesund ist und ein gutes Sozialverhalten zeigt. Unsere Ahnentafeln sind noch nie beanstandet worden und die dort aufgeführten Ahnen sind per DNA-Test verifizierbar.

Aus aktuellem Anlass weise ich darauf hin, dass alte Tiere, die nicht der Zucht dienen, nicht abgeschoben werden, sondern in ihrem Rudel ihren Lebensabend genießen dürfen. Lebenswert ist in meinen Augen das Leben eines Hundes, wenn er noch Spaß hat und deutliche Signale sendet, dass er leben möchte. So habe ich mich entschieden Jengo in seinem 12. Lebensjahr einen Rolli als Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, damit er seine täglichen Runden weiterhin mit uns gehen kann.